Bachforelle

Ihre Fettflosse ist meist rötlich; auf den Flanken hat sie schwarze, oft zusätzlich rote Flecken, die meist weiß oder blau umrandet sind. Jungtiere verfügen zusätzlich über eine dunkle Querbänderung.
Kleine Schuppen, ein großer Kopf und kräftige Kieferbezahnung sind für diesen Fisch, der durchschnittlich 20-40 Zentimeter lang und 125-500 Gramm schwer wird, ebenso kennzeichnend.
Die Bachforelle fühlt sich in sommerkühlen Gewässern, die 18 °C Wassertemperatur nicht lange überschreiten, am wohlsten.
Sie benötigt kaltes, sauerstoffreiches und schnell fließendes Wasser, wo sie sich gern unter Wurzeln oder Ähnlichem aufhält. Die schnellen und ausdauernden Schwimmer sind viel in Bewegung, werden mit zunehmendem Alter jedoch immer standorttreuer und verteidigen ihr Revier dann vehement.
Je höher das Wohngewässer liegt, desto früher beginnt die Laichzeit.
In Gebirgsbächen ist dies zum Beispiel im Oktober, während in tieferen Gebieten eine Paarung bis in den März hinein vorkommen kann. Stromaufwärts legt das Weibchen durch Schwanzschlagen Laichgruben im Kiesgrund des stark durchströmten Wassers an. Nach der Eiablage wird die Brut mit Kies bedeckt. Die Nahrung der Bachforelle ist gewässerabhängig.
Zwar frisst sie am liebsten Köcherfliegenlarven, doch nimmt sie auch andere Insekten, Krebse und ab und zu kleine Fische zu sich. In nahrungsarmen Gewässern gibt sie sich meist mit Anflugsnahrung zufrieden. Es lohnt sich das ganze Jahr über, den Bachforellen nachzustellen, auch wenn die beste Zeit zwischen Mai und September liegt. Mit Nass- und Trockenfliegen, kleinen Blinkern, Spinnern und Wobblern sowie Insekten und eventuell auch Köderfischen kann man ihnen - am besten zum Beispiel in Bereichen mit überhängenden Ästen oder hinter Brückenpfeilern - auflauern.
Je nach Gewässer und Technik angelt man zwischen Wasseroberfläche und Bodengrund.