Wissen

Bachsaibling

Bachsaibling


Der farbenprächtige Bachsaibling ist in den deutschen Mittelgebirgen, Alpen, Karpaten, Pyrenäen, Skandinavien und Schottland meist in kühlen, sauerstoffreichen Gebirgsseen vertreten. 

Viele helle, grüne bis gelbe Flecken, in Richtung Rücken und Schwanzflosse zu einer Marmorierung verschmolzen, zieren den  dunklen, braungrünen Rücken.

Die Flanken schmücken oft viele rote Pünktchen, die mit einer schmalen weißen und gröberen blauen  Umrandung versehen sind.

Neben Fettflosse und schlankem Schwanzstiel sind ein großer Kopf, tiefe Maulspalte, weiß gesäumter Vorderrand von After- und Bauchflosse und die eingebuchtete Schwanzflosse kennzeichnend.

In stark strömenden Abschnitten werden von Oktober bis März die Eier in Laichgruben abgelegt.

In Europa werden Bachsaiblinge 20-40 Zentimeter groß und 0,25-1,0 Kilogramm schwer; größer werden sie nur in Nordamerika.

Neben Amphibien- und Insektenlarven, Wirbellosen und kleinen Krebsen fressen große Exemplare auch kleine Fische und Amphibien. Beim Angeln von April bis September haben sich Nass- und Trockenfliegen (Nymphen), aber auch Wobbler, Spinner, kleine Blinker, diverse Insekten oder gar Würmer bewährt.