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Saalekreis

Wallendorfer See

Kenn-Nr. 10-210-08 · 316,20 ha · betreut durch Hallescher Anglerverein e.V.

Über das Gewässer

Der Wallendorfer See entstand zwischen 1991 und 1998 aus einer Grube des ehemaligen Tagebaus Merseburg-Ost und wurde mit Wasser der Weißen Elster geflutet. Mit rund 316 Hektar Fläche und bis zu etwa 28 Metern Tiefe gehört er zum Mitteldeutschen Seenland. Gespeist wird er heute über einen Überlauf aus dem benachbarten Raßnitzer See; das Wasser ist durch salzhaltige Kohleschichten leicht salzig. Die Ufer sind überwiegend von Röhricht gesäumt, dazwischen liegen offene Buchten und vegetationsarme Abschnitte, die sich gut zum Angeln eignen. Besonders attraktiv ist der strukturreiche Südteil mit Flachwasserzonen und mehreren Inseln. Der See gilt als ausgesprochenes Raubfischgewässer mit kapitalen Hechten, Barschen, Zandern und Aalen – für die Tiefenzonen empfiehlt sich Bootsangeln mit Echolot. Bewirtschaftet wird das Gewässer vom Halleschen Anglerverein.

Quellen: fisch-hitparade.de, FISCH & FANG, anglermap.de

Fischbestand

FischartWissenschaftl.MindestmaßSchonzeit
Aal Anguilla anguilla 50 cm
Barsch Perca fluviatilis
Blei (Brachse) Abramis brama
Hecht Esox lucius 50 cm 15.02.–30.04.
Karpfen Cyprinus carpio 35 cm
Große Maräne Coregonus lavaretus 30 cm
Schleie Tinca tinca 25 cm
Zander Stizostedion lucioperca 50 cm 15.02.–31.05.

Mindestmaße und Schonzeiten gemäß Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt e. V.

Sonderregelungen & Hinweise

⚠ Aktuelle Allgemeinverfügung beachten!

Am Südufer befindet sich ein geschützter Landschaftsbestandteil („Südufer und Inseln im Wallendorfer See“); Beschilderung und Sperrungen beachten.

Allgemeine Regeln (LAV Sachsen-Anhalt)

  • Fischereischein, Fischereierlaubnis, Gewässerverzeichnis, Gewässerordnung und Fangkarte sind mitzuführen.
  • Entnommene Fische sind vor Ort in die Fangstatistik einzutragen.
  • Max. 3 entnehmbare Fische der gelisteten Arten je Angeltag (artbezogene Begrenzungen beachten).
  • Beschilderung am Gewässer und etwaige NSG-/LSG-Einschränkungen unbedingt beachten.
  • Anfüttern nur während der Angelausübung und in geringen Mengen.