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Saalekreis

Raßnitzer See (Nordteil)

Kenn-Nr. 10-290-47 · 199,00 ha · betreut durch KAV Merseburg e.V.

Über das Gewässer

Der Raßnitzer See ist – wie der unmittelbar westlich gelegene Wallendorfer See – ein gefluteter Tagebau des früheren Braunkohlereviers Merseburg-Ost und Teil des Mitteldeutschen Seenlandes. Er liegt im Gemeindegebiet Schkopau im Saalekreis und ist etwas tiefer als sein Nachbar. Der See speist über einen Überlauf den Wallendorfer See. Große, naturnahe Uferzonen stehen unter Naturschutz und sind als Brut- und Rastgebiet für Wasservögel von überregionaler Bedeutung. Beangelt wird der Nordteil; der Fischbestand umfasst Raub- und Friedfische, darunter Hecht, Zander, Barsch, Karpfen und Schleie.

Quellen: anglermap.de, Amtsblatt Landkreis Saalekreis

Fischbestand

FischartWissenschaftl.MindestmaßSchonzeit
Aal Anguilla anguilla 50 cm
Barsch Perca fluviatilis
Hecht Esox lucius 50 cm 15.02.–30.04.
Karpfen Cyprinus carpio 35 cm
Plötze (Rotauge) Rutilus rutilus
Rotfeder Scardinius erythrophthalmus
Schleie Tinca tinca 25 cm
Zander Stizostedion lucioperca 50 cm 15.02.–31.05.

Mindestmaße und Schonzeiten gemäß Gewässerordnung des LAV Sachsen-Anhalt e. V.

Sonderregelungen & Hinweise

Teile des Sees liegen im Vogelschutz-/Naturschutzgebiet. Befahrens- und Betretungsregelungen sowie die Beschilderung unbedingt beachten.

Allgemeine Regeln (LAV Sachsen-Anhalt)

  • Fischereischein, Fischereierlaubnis, Gewässerverzeichnis, Gewässerordnung und Fangkarte sind mitzuführen.
  • Entnommene Fische sind vor Ort in die Fangstatistik einzutragen.
  • Max. 3 entnehmbare Fische der gelisteten Arten je Angeltag (artbezogene Begrenzungen beachten).
  • Beschilderung am Gewässer und etwaige NSG-/LSG-Einschränkungen unbedingt beachten.
  • Anfüttern nur während der Angelausübung und in geringen Mengen.