Güster
Güster / Blicke
Der weit verbreitete Güster fehlt nur in wenigen Teilen
Europas wie zum Beispiel dem Mittelmeerraum.
Häufig mit dem Blei verwechselt, unterscheidet er sich von ihm durch
die rötlichen paarigen Flossen und den Abstand vom Augenvorderrand
zur Schnauzenspitze, der gleich dem Augendurchmesser oder kleiner ist. Außerdem ist sein Maul nicht zu einem Saugrüssel verlängerbar.
Der Güster bevorzugt stehende und langsam fließende Gewässer
mit schlammigem Grund und viel Vegetation, lebt gern in Schwärmen und pflanzt sich so auch zwischen Mai und Juni im Uferbereich seiner
Wohngewässer fort.
Obwohl er Plankton vorzieht, ernährt sich der Güster auch von Insektenlarven, Schlammröhren- und anderen Bodenwürmern. Er wächst sehr langsam und wird durchschnittlich 15-20 Zentimeter lang.
Güsterzeit ist zwischen Mai und September, wobei Anfüttern mit süßen Futtermitteln die Chancen steigert. Als Köder eignen sich am besten Maden, doch auch kleine Würmer, Caster, Mais, Teige und anderes Getreide sind fängig. Am Grund, in flachen Bereichen
mit üppiger Vegetation wie zum Beispiel in Ufernähe, hat man die besten Chancen.