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Karausche

KarauscheVon Sibirien bis nach Westeuropa und eingeschränkt im Mittelmeerraum ist die Karausche heimisch.

Der hoch rückige, seitlich zusammengedrückt wirkende Fisch verfügt über einen messinggelben Bauch, bräunliche Flanken und einen dunkelgrauen bis grünen Rücken.

Das Maul ist nach oben gerichtet, schief und ohne Barteln, die  Rückenflosse konvex gewölbt.

Ein schwärzlicher Fleck auf der Schwanzwurzel ist ebenfalls charakteristisch.

Karauschen sind in jeder Art von stehenden Gewässern zu finden, bevorzugt mit viel Schilf und Kraut. Sie mögen weichen, schlammigen Grund; während extremer Hitzeperioden graben sie sich dort auch ein.

Für die Fortpflanzung in Mai und Juni ist eine Wassertemperatur ab 15 °C nötig.

Gemeinsam wird in großen Gruppen innerhalb von seichten Ufer strecken an Wasserpflanzen abgelaicht.

Karauschen werden durchschnittlich 250-500 Gramm schwer und 15-25 Zentimeter lang. Maximal können sie 40 Zentimeter Länge bei einem Kilogramm Gewicht erreichen.

Von Juli bis Oktober lassen sich diese Fische, die bevorzugt kleine Bodentiere, aber auch Pflanzenteile fressen, an die Angel bekommen. Mais und Maden sind die Top köder, wenn man früh morgens oder in den Abendstunden unmittelbar über dem Grund fischt.

Ebenso kann man Kartoffel- und Teig stücke, Würmer und Boilies einsetzen.