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Meerforelle

Meerforelle


Die Küstengewässer Nord- und Nordwesteuropas und deren  Zuflüsse sind der Lebensraum der Meerforelle; sie gilt als Stammform aller europäischen Forellen.


Der torpedoartige Körper hat eine schwärzliche Grundfarbe mit helleren Flanken, auf denen viele kleine unregelmäßige Flecken verteilt sind. Ein großer Kopf, kräftige Bezahnung, Fettflosse und eine fast gerade Schwanzflosse sind für sie kennzeichnend.

Die Meerforelle bevorzugt große Fließgewässer mit kaltem,  Sauerstoffreichem Wasser, wo man ihr in bis zu zehn Meter Tiefe begegnet. Nach einem Aufstieg in die Flüsse wird, je nach Lebensraum, zwischen Oktober und März in schnell durchströmten Bereichen mit Kiesgrund abgelaicht.

Die Elterntiere wandern nach einer Pause zurück ins Meer; die Jungtiere folgen erst nach etwa zwei Jahren. Im Durchschnitt werden Meerforellen etwa 1-5 Kilogramm schwer und 40-80 Zentimeter lang. Sie fressen, je nach Körpergröße, Insektenlarven, Fische und Kleinkrebse. Juli und August ist die beste Zeit, den tagaktiven, revierbildenden Fischen nachzustellen. Stellen mit Deckung, überhängender Vegetation oder unterspülten Ufern befischt man in unterschiedlicher Tiefe mit Nass- und Trockenfliegen, Spinnern, fliegenden Löffeln, Blinkern oder Tauwürmern.