Regenbogenforelle

Der gestreckte, seitlich leicht abgeflachte Fisch hat einen blaugrauen Rücken, silbrigen Bauch und rötlich-violett schimmernde Flanken.Außer an der Unterseite ist er mit vielen kleinen schwarzen Flecken versehen.Weiterhin kennzeichnend sind der abgeflachte, recht hohe Schwanzstiel, die Fettflosse und eine stumpfe Schnauze. Nur die mittleren Reusendornen der ersten Kiemenbögen sind stäbchenförmig ausgezogen. Verschiedene Merkmale können jedoch sehr variieren, da sich aus der ursprünglichen Wildart durch Züchtung einige Unterarten entwickelt haben.
Hauptsächlich durch Besatz verbreitet, findet man die Regenbogenforelle auch in Teichen und Seen, obwohl sie eine Vorliebe für Fließgewässer hat. Sie bildet Reviere, jagt gern im Freiwasser, frisst aber auch in Bodennähe. Je nach Zuchtstamm variiert ihre Laichzeit; in der Regel sollte sie zwischen Mai und November liegen.
Während das Weibchen in sandigem oder kiesigem Boden eine Grube schlägt, umwirbt sie das Männchen und verjagt neben bei eventuelle Konkurrenten. Seite an Seite erfolgen Samen- und Eiablage, bevor noch ein zweites Männchen die Eier befruchtet.
Insgesamt dauert es einige Tage, bis alle Eier abgegeben wurden.
Dies geschieht in mehrere Gruben, die anschließend abgedeckt werden. In Europa ist die natürliche Reproduktion aber eher selten.
Ebenso erreicht der Fisch hier lediglich Größen von 30 bis 50 Zentimeter und fünf Kilogramm Gewicht; in seiner Heimat wird er
weitaus schwerer und länger.
Regenbogenforellen kann man am besten von Juli bis September unter überhängenden Bäumen, in Gumpen und an unterspülten Ufern fangen. Ihre Nahrungspalette reicht von Plankton und wirbellosen Tieren bis hin zu Insekten, Bodentieren aller Art, Amphibien, deren Laich und Fischen. Die Ködermöglichkeiten sind daher vielfältig, und neben Teigen, Würmern, Nass- und Trockenfliegen kann man kleine Wobbler, Spinner, Blinker und Froschnachbildungen aus Gummi ausprobieren. Weitere Alternativen sind Mais, Maden, Heuschrecken und nachgefärbte Lachseier.