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Seeforelle

Seeforelle


Bis auf den Mittelmeerraum ist die Seeforelle über ganzEuropa verbreitet. Da sie kaltes, sauerstoffreiches Wasser bevorzugt, wird man ihr meist in Gebirgsseen begegnen.


Sie gleicht der Bachforelle, hat aber im erwachsenen Alter statt Tupfen schwarze x-förmige Flecken auf Flanken, Schwanz- und Rückenflosse.

Die dunkle Grundfarbe variiert, da sie sich der Farbe des Gewässergrunds anpasst.

Der große Kopf mit kräftig bezahntem Kiefer und die Fettflosse sind ebenso kennzeichnend.

Abhängig vom Wohngewässer liegt die Laichzeit zwischen September und Dezember und beginnt in der Regel mit dem Aufstieg in die Flussoberläufe.

An Stellen mit hohem Sauerstoffgehalt und Kiesgrund werden die Eier in Gruben abgelegt.

Im Durchschnitt werden Seeforellen 40-80 Zentimeter lang und fünf Kilogramm schwer, bei ausreichendem Nahrungsangebot können sie fast doppelt so lang werden und das sechsfache Gewicht erreichen.

Erwachsene Tiere fressen fast  ausschließlich Fisch - daher ist dies auch der Topköder, wenn man ihnen von April bis Mai beziehungsweise Ende August bis September nachstellt.

Aber auch Blinker sind äußerst fängig. Angeboten werden die Köder in Grundnähe an Plätzen, wo Unterstände - wie zum Beispiel versunkene Äste - vorhanden sind.